Das gro­ße Feu­er in Chicago

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Wil­liam Bross, Mit­ei­gen­tü­mer der Chi­ca­go Tri­bu­ne, berich­te­te: “Am Sonn­tag, den 8. Okto­ber 1871 begann ein Feu­er in der Scheu­ne von Cathe­ri­ne O’Le­a­ry. Nie­mand weiß genau, wie es ange­fan­gen hat, aber jeder kennt das Ergeb­nis: Das gro­ße Feu­er in Chi­ca­go. Die Stadt brann­te für mehr als einen Tag lang, und Häu­ser, Ufer, Bür­ger­ge­bäu­de und Kir­chen wur­den alle zu Asche redu­ziert. Aber Chi­ca­goa­ner wür­den ihre Stadt wie­der auf­bau­en und neue Höhen errei­chen, wie sie es taten.” (ein wei­te­rer ‘Gre­at Reset’)

Eini­ge Zita­te von Leu­ten, die das Feu­er gese­hen haben: “Als ich durch die Washing­ton Street zurück­bli­cke, zum Ope­ra House, sah ich den Rauch und die Flam­men aus der Sta­te Street, von dem Punkt, an dem wir gera­de gegan­gen waren, und der ein­grei­fen­de Raum war gefüllt mit den wir­beln­den Glut, die gegen die Häu­ser schlu­gen und bedeck­te die Dächer und Fens­ter­bän­ke. Es schien wie ein Tor­na­do aus Feuer.”
Die „Feu­er­tor­na­dos“ – oder „Feu­er­tu­fels“ – waren tat­säch­lich Säu­len extrem hei­ßer, auf­stei­gen­der Luft, die sich beim Abstieg der küh­le­ren Luft drehten.

Joseph Edgar Cham­ber­lain, ein jun­ger Repor­ter von der Chi­ca­go Evening Post, bemerk­te in sei­nem Bericht über das Feu­er den „fan­tas­ti­schen“ Geräusch des Feu­ers, als es durch die Stra­ßen brüll­te, „hier in so gro­ßem Maße kam der Absturz des her­ab­stür­zen ngs und die stän­di­gen Explo­sio­nen der Geschäf­te aus Öl und ande­rem Mate­ri­al … Der Lärm der Men­ge war nichts im Ver­gleich zu die­sem Schall­cha­os. All die­se Din­ge – das gro­ße, schil­lern­de, stei­gen­de Licht, der Absturz und Brül­len des Bran­des und die ver­zwei­fel­te Flucht der Men­ge – machen zusam­men eine Sze­ne, von der kei­ne intel­li­gen­te Idee in Wor­ten ver­mit­telt wer­den kann.

Es war die Voll­stän­dig­keit des Wracks; die tota­le Trost­lo­sig­keit, die auf jede Hand ins Auge kam; die völ­li­ge Leer­heit des­sen, was eini­ge Stun­den zuvor so vol­ler Leben war, von Ver­bän­den, von Bestre­bun­gen, von allen Din­gen, die den Geist eines Chi­ca­goa­ner so behiel­ten stän­dig gefah­ren.
Alle sag­ten: “Die­ses Haus wird nicht bren­nen!, “aber sie hät­ten genau­so gut ver­su­chen kön­nen, den Vesuv zu löschen. Die Hit­ze stieg. Ein Holz­klotz in der Nähe blitz­te in Flam­men, und um 11 Uhr mor­gens brann­te der Korn­stein, und wir muss­ten durch die Gas­se gehen, um der Hit­ze und Asche zu ent­kom­men; aber wohin wir gehen soll­ten, konn­ten wir nicht sagen. Ab die­sem Punkt ist es für mich unmög­lich, den Ver­lauf unse­rer Wan­de­run­gen zu beschrei­ben.”

Frau Hebard: “Män­ner, Frau­en und Kin­der schrumpf­ten sich weg, rann­ten zuerst in eine Rich­tung, dann in eine ande­re, schrei­en und wein­ten in ihrem Schre­cken und ver­such­ten, alles zu ret­ten, was sie anle­gen konn­ten, egal wie belang­los es war; wäh­rend jedes Mal ein und dann Explo­sio­nen, die fast zu die fes­te Erde erschüt­tert, wür­de durch die Luft wider­fah­ren und den Schre­cken der armen Men­schen noch verleihen.”

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