Forschungen über das Ich

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George Stratton war ein amerikanischer Psychologe, der in den 1890er Jahren für seine innovative Forschung über die Wahrnehmung des Ichs bekannt wurde. Stratton hatte sich immer schon mit der Frage beschäftigt, wie unser Gehirn die Welt wahrnimmt und wie wir uns selbst in dieser Welt wahrnehmen.

Eine seiner bekanntesten Studien hat er durchgeführt, indem er eine spezielle Art von Brille entwickelte, in der das Bild auf dem Kopf stand. Er hatte die Idee, dass das Gehirn das Bild umdrehen würde, um es in eine sinnvolle Ordnung zu bringen. Stratton trug diese Brille für eine Woche und beobachtete, wie sich seine Wahrnehmung veränderte. Am Anfang hatte er große Schwierigkeiten, sich zurechtzufinden und seine Umgebung wahrzunehmen, doch nach einigen Tagen begann sein Gehirn, das Bild automatisch zu korrigieren und er konnte sich wieder normal bewegen.

Diese Studie zeigte deutlich, wie sehr unser Gehirn darauf ausgerichtet ist, die Welt um uns herum in einen Sinn zu bringen. Es beweist auch, wie stark unser Ich von unserer Wahrnehmung beeinflusst wird und wie sehr wir uns auf unsere Sinneseindrücke verlassen, um uns in der Welt zurechtzufinden.

Strattons Forschungen haben dazu beigetragen, das Verständnis darüber zu vertiefen, wie unser Gehirn funktioniert und wie es uns ermöglicht, uns selbst in der Welt wahrzunehmen. Seine Arbeiten haben auch zur Entwicklung von Therapien beigetragen, die darauf abzielen, Menschen mit Wahrnehmungsstörungen zu helfen.

Strattons Experimente, die er mit selbst entwickelten Brille durchgeführt hat, sind ein interessantes Beispiel dafür, wie unser Gehirn arbeitet und wie es uns ermöglicht, uns selbst in der Welt wahrzunehmen. Es ist immer noch faszinierend zu sehen, wie unser Gehirn die Welt um uns herum interpretiert und wie es uns ermöglicht, uns selbst in dieser Welt wahrzunehmen.

Alan Watts war ein britischer Philosoph und Schriftsteller, der in den 1950er und 1960er Jahren bekannt wurde für seine Arbeiten zur Verbindung von Philosophie, Psychologie und Religion. Watts hatte ein besonderes Interesse an der Vorstellung des Ichs und hatte viele Ideen dazu, wie unser Verständnis von uns selbst und unserer Beziehung zur Welt verbessert werden kann.

Watts argumentierte, dass unser traditionelles Verständnis des Ichs begrenzt ist und dass es notwendig ist, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie unser Ich mit der Welt und anderen Menschen verbunden ist. Er schlug vor, dass wir uns von der Vorstellung des getrennten Selbstes lösen und uns als Teil eines größeren Ganzen verstehen sollten.

Watts schlug auch vor, dass das traditionelle Verständnis des Ichs uns dazu verleitet, uns von der Welt abzuschotten und uns in unseren eigenen Gedanken und Emotionen zu verlieren. Er argumentierte, dass ein tieferes Verständnis des Ichs uns dazu bringen kann, uns mehr mit der Welt und anderen Menschen zu verbinden und uns auf eine tiefere und erfüllendere Weise zu erleben.

Watts Arbeiten zum Verständnis des Ichs und seine Vorschläge zur Verbesserung unseres Verständnisses haben viele Menschen inspiriert und beeinflusst. Seine Ideen sind immer noch relevant und bieten viele Anregungen für weitere Überlegungen und Diskussionen.

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