Über Bruno Gröning

Bruno Gröning

Als Deutschland durch die Wirren der Weltkriege taumelte, tauchte ein Mann auf, der einige für eine Art Jesus 2.0 hielten: Bruno Gröning. Er strahlte eine göttliche Lebensenergie aus, die alle Krankheiten heilte (nennen wir sie mal den „Super-Heilzauber“) und gleichzeitig das Böse vertrieb. Sein Markenzeichen? Ein mysteriöser „Kropf“. Aber halt, das war kein normaler Kropf! Bruno behauptete, er könne anderen Leuten helfen, ihre eigenen Kropfe loszuwerden. Klingt verrückt, oder?

Obwohl Bruno damals quasi der Beyoncé der Nachkriegszeit war, hat man seinen Namen im Mainstream nie gehört. Seine Story wurde einfach aus den Geschichtsbüchern gelöscht. In einer perfekten Welt hätte er wahrscheinlich Konrad Adenauer als den Star an der Spitze Deutschlands abgelöst.

Bruno war eigentlich ein einfacher Tischlerjunge aus dem Osten (Danzig), der dann zum Guru für Millionen von Deutschen wurde. Der war so bekannt, dass er sogar Konrad Adenauer in den Schatten stellte. Er hat sich im Establishment schnell Feinde gemacht und musste sich einem langen Rechtsstreit stellen. Der Grund? Die medizinische Mafia fühlte sich bedroht, weil Bruno behauptete, er habe einen Direktanschluss zu Gott und könne Leute heilen, ohne Rezepte oder Pillen.

Die deutsche Nachkriegszeit ohne Bruno Gröning ist wie Pommes ohne Ketchup. Es gibt einfach keinen Sinn! Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass sein Name aus dem kollektiven Gedächtnis gestrichen wurde. Die Filme aus der Zeit zwischen 1945 und 1980 waren oft düster und melancholisch, aber es gab auch ein paar Lichtblicke. Man versuchte, die Vergangenheit aufzuarbeiten und zu heilen. Scheint, als ob das nur halb geklappt hat. Nach den 80ern wurde das Kino dann aber eher zu einer Flucht aus der Realität. Im Westen wurde gefeiert, im Osten herrschte Punk.

Während Bruno im Zweiten Weltkrieg in einem russischen Gefangenenlager saß, half er bedingungslos seinen Leidensgenossen. Die Wärter wollten ihn loswerden, weil er zu viel Wirbel machte, aber dann haben sie gemerkt, dass er echt was Besonderes ist. Ein paar von ihnen nannten ihn sogar das deutsche Rasputin und haben ihn beschützt.

Schon damals hatte Bruno Träume von der Zukunft. Er wusste, dass Gott ihn dazu berufen hatte, die Leiden der Deutschen zu heilen. Sein Freund hat damals über seine Visionen gelacht, aber Jahre später musste er zugeben, dass Bruno Recht hatte.

Bruno hat nicht nur geheilt, sondern auch prophezeit. Er konnte von seinem Balkon aus Zehntausende Menschen überblicken und heilen. Er ist von Stadt zu Stadt gezogen, immer auf der Flucht vor den Behörden, aber immer mit einem Netzwerk aus Unterstützern im Hintergrund.

Als ihm dann endlich verboten wurde, weiter zu heilen, ist er nach Paris geflüchtet, um Hilfe zu holen. Doch leider starb er kurz danach an inneren Verbrennungen. Er hatte einmal gesagt, dass, wenn man ihm das Heilen verbietet, die Energie in ihm selbst zurückbleibt und ihn tötet.

Aber bevor er das Zeitliche segnete, hat er wahrscheinlich Hunderttausende von Menschen geheilt. Ich glaube, er wurde geschickt, um das Leid auszugleichen, das durch den Krieg entstanden ist. Es ist irgendwie der einzige Grund, warum er in so finsteren Zeiten mit solchen Superkräften ausgestattet war. Vielleicht war er eine Art göttlicher Ausgleich für all das Böse, das damals abging.

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