Spi­ri­tua­li­tät heute

spiritualität

Span­nend ist, dass ver­schie­de­ne spi­ri­tu­el­le Rich­tun­gen unse­re Zeit als geis­ti­gen Wen­de­punkt sehen: Der Über­gang vom
Fische- zum Was­ser­mann-Zeit­al­ter. Natür­lich wird sich der Wan­del nicht an einem bestimm­ten Tag voll­zie­hen, wie eini­ge extre­me Mys­ti­ker glau­ben. Viel­mehr wird sich
die­ser über vie­le Jah­re erstre­cken. Für uns eine lan­ge Zeit, kos­misch ein Augenblick.

Wich­tig erscheint mir, dass See­len, die die­sen Weg der Suche zur spi­ri­tu­el­len Befrei­ung gehen, ihre Erfah­run­gen ohne Dog­ma­tik an Suchen­de ver­mit­teln: Im Wis­sen, dass alle spi­ri­tu­el­len Erleb­nis­se nur sub­jek­tiv real sind und dem­zu­fol­ge nur als Bei­spie­le und Gedan­ken­an­re­gun­gen gese­hen wer­den kön­nen. Denn jedes Indi­vi­du­um hat sei­nen spe­zi­el­len Hin­ter­grund und sei­ne ein­zig­ar­ti­ge Persönlichkeit.

Wenn die Suche zum Ziel füh­ren soll, muss sie mit die­sen Vor­aus­set­zun­gen zwang­los har­mo­nie­ren. Nicht «Bekeh­rung»,  son­dern Hil­fe zur indi­vi­du­el­len Ent­fal­tung soll­te die Devi­se sein. Das Was­ser­mann-Zeit­al­ter ist dazu prä­de­sti­niert. Es führt einer­seits von dog­ma­ti­sier­ter Glau­bens­hal­tung zur indi­vi­du­el­len, geis­ti­gen Befrei­ung. Ander­seits aber auch zu ideo­lo­gi­schen Massen-Bewegungen.

Bild­quel­le

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