Der mythi­sche Kiefernzapfen

kiefernzapfen

Die inein­an­der grei­fen­den Spi­ra­len des Kie­fern­zap­fens, die sich im und gegen den Uhr­zei­ger­sinn dre­hen, haben eine spe­zi­fi­sche Fibo­nac­ci-Zah­len­si­gna­tur oder Kodie­rung, die als 8:13 bezeich­net wird. Die­se per­fek­tio­nier­te Kom­pri­mie­rung ist seit Tau­sen­den von Jah­ren ein his­to­ri­scher Wert, da sie das Sym­bol der alteper­si­schen geflü­gel­ten Göt­ter ist.

Wir sehen eine gött­li­che Figur, die  einen Pini­en­zap­fen hält (Reli­ef aus dem Palast des assy­ri­schen Königs Sar­gon II, 722–705 v. Chr.). Gefun­den in der Samm­lung des Musée du Lou­vre, Paris. Künst­ler: Assy­ri­sche Kunst). Wei­ter­hin sehen wir einen ande­ren schna­be­li­gen und geflü­gel­ten Gott namens Nis­roch, der den­sel­ben Pini­en­zap­fen trägt, viel­leicht als Sym­bol der Regeneration.

Ein mons­trö­ser, fünf­stö­cki­ger Pini­en­zap­fen, Fon­ta­na del­la Pigna genannt, steht in der Vati­kan­stadt. Wer wür­de einen so mas­si­ven Kie­fern­zap­fen bau­en und war­um? Die Fon­ta­na del­la Pigna oder ein­fach Pigna (“Der Kie­fern­zap­fen”) ist ein ehe­ma­li­ger römi­scher Brun­nen aus dem 1. Jahr­hun­dert, der heu­te eine gro­ße Nische in der Mau­er des Vati­kans gegen­über dem Cor­ti­le del­la Pigna ziert. Wir sehen auch den Papst mit sei­nem hei­li­gen Stab, in den ein Pini­en­zap­fen geschnitzt ist!

Die­ser Zap­fen ver­weist auch auf die Zir­bel­drü­se, unser all­se­hen­des Auge. Ein Aus­schnitt aus dem mensch­li­chen Gehirn, der die Zir­bel­drü­se frei­legt, zeigt die Form oder das Motiv des sti­li­sier­ten ägyp­ti­schen Horus-Auges.

Das medi­zi­ni­sche Sym­bol des anti­ken Her­mes, des Göt­ter­bo­ten und Füh­rers in die Unter­welt, ist auch als Cadu­ceus bekannt. An der Spit­ze des zen­tra­len Sta­bes befin­det sich ein Kie­fern­zap­fen, der das Drit­te Auge und die Gabe des Kun­da­li­ni-Bewusst­seins dar­stellt, wenn es akti­viert ist. Oft ist der Cadu­ceus geflü­gelt, was bedeu­tet, dass wir in unse­ren tiefs­ten Medi­ta­tio­nen flie­gen kön­nen und Zugang zu allem Wis­sen und allen Werk­zeu­gen der Hei­lung haben.

Dio­ny­sos, in der grie­chisch-römi­schen Reli­gi­on auch Bac­chus oder (in Rom) Liber Pater genannt, ein Natur­gott der Frucht­bar­keit und der Vege­ta­ti­on, war vor allem als Gott des Weins und der Eksta­se bekannt und wird mit einem Stab aus Fen­chel dar­ge­stellt, an des­sen Spit­ze sich ein Kie­fern­zap­fen befin­det, der “Thyr­sus” genannt wird und mit Efeu­blät­tern, Wein­blät­tern und Bee­ren umrankt ist. Die­ser Stab steht für Frucht­bar­keit und Wohl­stand und konn­te einen Stein in Was­ser und das Was­ser in Wein ver­wan­deln und wur­de oft im bac­chan­ti­schen Tanz geschwungen.

Die Kyma­tik, die Kunst und Wis­sen­schaft der Klang­wahr­neh­mung, offen­bart exqui­si­te Fre­quen­zen, die mit aus­ge­präg­ten gegen­läu­fi­gen Fel­dern auf­tau­chen und den ver­blüf­fen­den Ein­druck eines Tan­nen­zap­fens in der Drauf­sicht vermitteln.

Bild­quel­le

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