Der Sinn von Beziehungen

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Wir alle ste­hen in irgend­ei­ner Art und Wei­se in einer Bezie­hung zu irgend­wem: Sei es ein Tier, oder ein Mensch. Hier geht es um Bezie­hun­gen zu Mit­men­schen — Part­ner, Eltern, Geschwis­ter, bes­te Freun­de, Verwandte.

Oft hört man, dass Men­schen sich unglück­lich füh­len, wenn sie bei ihrer eige­nen Fami­lie sind, wenn sie unter frem­den Men­schen sind, oder bei ihren guten Freun­den. Auch lese ich immer wie­der von Nar­ziss­ten, die bestraft wer­den sol­len. Denn schließ­lich sol­len sie uns bewusst triggern.

Nun, wenn wir ver­ste­hen ler­nen, dass wirk­lich JEDER Mensch, der uns im Leben begeg­net, eine Auf­ga­be hat, dann ver­ste­hen wir, dass es nicht unse­re Auf­ga­be ist, Nar­ziss­ten zu bestra­fen. Eher soll­ten wir ler­nen, uns abzu­gren­zen, “Nein” zu sagen.

Wenn dir ein Mensch nicht gut tut, distan­zie­re dich von ihm. Es kann die eige­ne Mut­ter sein, dei­ne eige­ne Schwes­ter, oder sogar dein Ehe­mann. Und ich schrei­be nicht von Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten, son­dern von stän­di­gem Ener­gie­ent­zug, der dir mehr und mehr dei­ne eige­ne Kraft nimmt.

Du ringst sehr mit dir, du möch­test dich distan­zie­ren, oder mit jeman­dem abschlie­ßen? Und trotz­dem hast du das Gefühl einer Ver­pflich­tung? Ein schlech­tes Gewis­sen? Du bist zu gar nichts ver­pflich­tet! Nur, weil es ein Fami­li­en­mit­glied oder dein Part­ner ist, ver­pflich­tet es dich nicht, dich um sie/ ihn zu küm­mern. Nur,  weil ihr bluts­ver­wandt seid, musst du dich nicht ein Leben lang um die­se Per­son kümmern.

Toxi­sche Beziehungen

Wenn du es möch­test, ist es okay. Aber Hel­fen nur aus einem Gefühl der Ver­pflich­tung ist immer der fal­sche Weg! Wenn du etwas tust, was dich nicht zur Ruhe bringt, dich tage­lang beschäf­tigt, dir Ener­gie ent­zieht und dich müder macht, wird es Zeit, einen Schluss­strich zu ziehen.

Men­schen gehen oft ver­schie­de­ne Wege. Viel­leicht gingst du mit jeman­dem lan­ge Zeit den­sel­ben Weg, und es war eine Sym­bio­se zwi­schen euch. Aber jetzt scheint ihr ver­schie­de­ne Spra­chen zu spre­chen, ihr habt ver­schie­de­ne Vor­stel­lun­gen und Zie­le. Das ist nor­mal und nichts Schlimmes.

Habe nur den M.U.T. (= Machen Und Tun), dich zu distan­zie­ren. Sage öfter “Nein”. Zie­he einen Schluss­strich. Viel­leicht ist genau das dei­ne Prü­fung? Das schlech­te Gewis­sen kommt von die­sem Gefühl einer Ver­pflich­tung. Es  wird sich auf­lö­sen, sobald du wie­der tief ein­at­men und lachen kannst.

Und es ist tat­säch­lich so: Vie­les kön­nen wir nicht sofort  erken­nen, aber rück­bli­ckend macht es immer Sinn.

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