Die Hier­ar­chie des Lebens im Hinduismus

hierarchie

Unter den bei­den mani­fes­tier­ten Ener­gien (spi­ri­tu­el­le Natur und tote Mate­rie] ist die Hier­ar­chie von Wesen mit Lebens­kraft: Gemü­se, Gras, Bäu­me und Pflan­zen. Ihre Kraft ist höher als die toter Mate­rie (Stei­ne, Erde usw).
Höher als sich nicht bewe­gen­de Pflan­zen ist die Hier­ar­chie der Wür­mer und Schlan­gen, die sich bewe­gen kön­nen. Und über den Wür­mern und Schlan­gen ste­hen Tie­re, die Intel­li­genz ent­wi­ckelt haben.

Den Tie­ren über­le­gen sind die Men­schen, und höher­ste­hend als die Men­schen sind Geis­ter, da sie kei­nen mate­ri­el­len Kör­per besitzen.
Über den Geis­tern ste­hen die Gan­dhar­vas (Engel­we­sen), und ihnen über­le­gen sind die Sid­dhas (ande­re Engelwesen).

Hier­ar­chie der Dämo­nen, Engel & Götter

Höher­ste­hend als die Sid­dhas sind die Kin­n­aras (noch­mals eine Sor­te von Engel­we­sen), und höher als die Kin­n­aras sind die ‘Asuras’ (dämo­ni­sche Wesen). Höher als die Asuras sind die Halb­göt­ter (Devas), und unter ihnen ist ln­dra, der König des Him­mels, der Höchste.

Über lndra befin­den sich die un­mittelbaren Söh­ne Brah­mas wie König Dak­s­ha, und unter den Söh­nen Brah­mas ist Shi­va der Höchs­te. Da Shi­va der Sohn Brah­mas ist, gilt Brah­ma als höher­ste­hend, doch Brah­ma ist Vish­nu, der Höchs­ten Per­sön­lich­keit Got­tes, untergeordnet.

Da Vish­nu den Brah­ma­nas zuge­neigt ist (das sind die­je­ni­gen, die den Unter­schied zwi­schen ’spi­ri­tu­el­ler’ Mani­fes­ta­ti­on und ‘mate­ri­el­ler’ Exis­tenz ken­nen), sind die Brah­ma­nas die bes­ten von allen.”

Aber eigent­lich ist Brah­ma ’nur’ (!) wäh­rend der Dau­er des Uni­ver­sums ‘Shi­vas Vater’ — und das ’nur’, damit Shi­va hier auf ‘mate­ri­el­le Wei­se’ wir­ken kann.

Shi­vas eigent­li­che Natur ist so anfangs­los wie die Vish­nus. Er über­dau­ert in sei­ner ursprüng­li­chen Form ‘alle Zei­ten’ und Uni­ver­sen, gewis­ser­mas­sen als ‘Instru­ment’ von Lord Vish­nu, als ein ‘Teil’ von Ihm. Lord Brah­ma aber ver­liert sei­ne Lebens­form beim Tod und nach­dem sei­ne Auf­ga­be in die­sem Uni­ver­sum endet. Es gibt ‘unzäh­li­ge’ Brah­mas — sie kom­men und gehen -, aber ´nur einen´ Shiva.

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