Illu­mi­na­ten, Sata­nis­ten & Jehova

lluminaten

Wil­liam Hun­ting­ton Rus­sell ist der Bru­der des Grün­ders der Zeu­gen Jeho­vas Charles Taze Rus­sell. Die Rus­sels gehö­ren zu den 13 größ­ten Illu­mi­na­ten­fa­mi­li­en. Die Rus­sell- und Ruther­ford-Fami­li­en kamen aus Schott­land, eben­so MacMil­lan und vie­le ande­re wich­ti­ge Watch­tower Führer.

Charles Taze Rus­sell, der Mann, der die Wach­turm­ge­sell­schaft der Zeu­gen Jeho­vas grün­de­te, war ins­ge­heim ein wich­ti­ger Sata­nist. Er war defi­ni­tiv auch ein Frei­mau­rer. Mit­ar­bei­ter mach­ten sich Sor­gen über sei­ne okkul­ten Akti­vi­tä­ten und ver­lang­ten, dass er einen Eid ablegt, kei­nen ande­ren okkul­ten Akti­vi­tä­ten nachzugehen.

Ver­schie­de­ne Gegen­stän­de der Magie waren Teil von Rus­sells reli­giö­sen Über­zeu­gun­gen, ein­schließ­lich Heil­schals, Phre­no­lo­gie, die geflü­gel­te Son­nen­schei­be, eno­chi­sche magi­sche Plä­ne usw.

Rus­sell besaß einen Fried­hof in Pitts­burgh. Füh­ren­de Sata­nis­ten ver­su­chen aus meh­re­ren Grün­den Fried­hö­fe zu besit­zen. Denn ers­tens erleich­tert es die Ent­sor­gung von mensch­li­chen Opfern. Zwei­tens wird magi­sche Kraft mit Fried­hö­fen ver­bun­den. Die spi­ri­tu­el­le Macht der Toten wird her­aus­ge­zo­gen, indem man einen Licht­kreis über sie macht, und inner­halb des Krei­ses legt sich ein nack­ter Sata­nist nieder.

Drit­tens suchen sie nach bestimm­ten Kno­chen wie Schä­del und lin­ke Hän­de. Die lin­ke Hand wird benutzt, um Ker­zen in bestimm­ten Zere­mo­nien zu halten.

Kon­tak­te aus ver­schie­de­nen Orten deu­ten heu­te dar­auf hin, dass die moder­ne Wach­turm­ge­sell­schaft mit der Neu­en Welt­ord­nung zusam­men­ar­bei­tet. Rus­sell scheint der wahr­schein­lichs­te Aus­gangs­punkt zu sein.

Theo­lo­gie und Lehren

Nach Prü­fung der Bibel sahen Rus­sell und ande­re Bibel­stu­den­ten christ­li­che Glau­bens­rich­tun­gen und Tra­di­tio­nen als schäd­li­che Feh­ler. Sie sahen ihre eige­ne Arbeit als Wie­der­her­stel­lung des Chris­ten­tums in die Rein­heit sei­nes ers­ten Jahrhunderts.

Vie­le zeit­ge­nös­si­sche Kir­chen­füh­rer und Gelehr­te betrach­te­ten sei­ne Ansich­ten als ket­ze­risch. Rus­sell stimm­te mit ande­ren Pro­tes­tan­ten auf den Pri­mat der Bibel und auf die Recht­fer­ti­gung allein durch den Glau­ben zu, dach­te aber, dass Feh­ler bei der Inter­pre­ta­ti­on ein­ge­führt wor­den seien.

Rus­sell stimm­te mit vie­len Pro­tes­tan­ten aus dem 19. Jahr­hun­dert über­ein. Er stimm­te auch mit vie­len ande­ren zeit­ge­nös­si­schen Pro­tes­tan­ten im Glau­ben an die bevor­ste­hen­de Wie­der­kunft Chris­ti in Arma­ged­don überein.

Rus­sells Schrift­in­ter­pre­ta­tio­nen unter­schei­den sich von denen der Katho­li­ken und vie­ler Pro­tes­tan­ten in fol­gen­den Bereichen:

Er sag­te, es gäbe eine himm­li­sche Auf­er­ste­hung von 144.000 Gerech­ten sowie eine „gro­ße Men­ge“, glaub­te aber, dass der Rest der Mensch­heit im Tod schlief und auf eine irdi­sche Auf­er­ste­hung wartete.

Rus­sell glaub­te an die Gött­lich­keit Chris­ti, unter­schied sich aber von der Ortho­do­xie, indem er lehr­te, dass Jesus die­se Gött­lich­keit als Geschenk des Vaters erhal­ten hat­te. Er lehr­te auch, dass der Hei­li­ge Geist kei­ne Per­son ist, son­dern die Offen­ba­rung von Got­tes Kraft.

Rus­sell glaub­te, dass Chris­tus im Okto­ber 1874 unsicht­bar zurück­ge­kehrt sei und dass er seit die­sem Datum vom Him­mel regiert habe. Er glaub­te, dass damals eine “Zeit des Ärgers” begann, die eine all­mäh­li­che Ver­schlech­te­rung der zivi­li­sier­ten Gesell­schaft bedeu­ten wür­de. Dies füh­re zum Ende der “nicht­jü­di­schen Zei­ten”, mit einem kli­mak­ti­schen, mul­ti­na­tio­na­len Angriff auf ein wie­der­her­ge­stell­tes Isra­el. Welt­wei­te Anar­chie und Zer­stö­rung aller Regie­run­gen der Welt im Okto­ber 1914 soll­ten folgen.

Den Aus­bruch des Ers­ten Welt­krie­ges im Juli 1914 inter­pre­tier­te Rus­sell 1914 als Beginn des Armageddon.

Nach Ansich­ten, die zuerst von christ­li­chen Schrift­stel­lern wie John Tay­lor (1781–1864), Charles Piaz­zi Smyth (1819–1900) und Joseph Seiss (1823–1904) gelehrt wur­den, glaub­te Rus­sell, dass die gro­ße Pyra­mi­de von Gizeh von den Hebrä­ern gebaut wurde.

Er nahm die Ter­mi­no­lo­gie von Seiss an und bezeich­ne­te die Pyra­mi­de als “die Bibel in Stein”. Er hielt fest, dass bestimm­te bibli­sche Tex­te, dar­un­ter Jesa­ja 19:19–20, ein zukünf­ti­ges Ver­ständ­nis der Gro­ßen Pyra­mi­de pro­phe­zeit hätten.
Er glaub­te, dass die ver­schie­de­nen auf- und abstei­gen­den Pas­sa­gen der Pyra­mi­de bibli­sche Begrif­fe wie den Fall des Men­schen, die Bestim­mung des Mosa­ik­ge­set­zes, den Tod Chris­ti und die Freu­de der Hei­li­gen im Him­mel repräsentieren.
Berech­nun­gen basier­ten auf der Annah­me, dass jeder Zoll der ver­schie­de­nen Pas­sa­gen ein Jahr aus­macht. Daten wie 1874, 1914 und 1918 sind angeb­lich aus dem Stu­di­um die­ses Denk­mals hervorgegangen.

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