Rie­sen in Neuspanien

riesen

Rie­si­ge Wesen wer­den in ver­schie­de­nen anti­ken Kul­tu­ren und Zivi­li­sa­tio­nen auf der gan­zen Welt erwähnt, und ihre Exis­tenz ist ein wesent­li­cher Bestand­teil der Folk­lo­re und der Menschheitsgeschichte.
.
Sei­ne Anwe­sen­heit und Exis­tenz wird in reli­giö­sen Tex­ten bestä­tigt, wie die ande­ren alten hei­li­gen Tex­te der Bibel und vie­len anderen.
.
Aus mys­te­riö­sen Grün­den fällt es tra­di­tio­nel­le Gelehr­ten jedoch sehr schwer zu glau­ben, dass es sol­che Wesen tat­säch­lich gab.
.
Laut dem Codex Rios des Vati­kans, ein Kodex, der die ita­lie­ni­sche Über­set­zung eines anti­ken Manu­skripts ist, das wäh­rend der spa­ni­schen Erobe­rung geschrie­ben wur­de, ent­hüllt, dass rie­si­ge Wesen in Meso
.
Azte­ki­sche Krie­ger kämpf­ten nach den Codi­ce-Dar­stel­lun­gen gegen die rie­si­gen Wesen, und merk­wür­di­ger­wei­se sehen wir in die­sem Manu­skript neben dem Bild des Rie­sen sei­nen Namen: Quina­met­zin, was in der Über­set­zung “die Anti­ker” bedeutet.
.
Inter­es­san­ter­wei­se heißt es, dass die Rie­sen Quina­met­zin die anti­ke Zita­del­le von Teo­ti­huacan (Ort, wo Men­schen zu Göt­tern wer­den) und die gro­ße Pyra­mi­de von Cho­lu­la gebaut haben.
.
Zehn Quina­met­zin wer­den in der anti­ken Azte­ken Mytho­lo­gie erwähnt.
.
Es heißt, als die spa­ni­schen Erobe­rer in Ame­ri­ka anka­men, sahen sie die Riesen.
.
Nach Legen­den und Geschich­ten der spa­ni­schen Inva­si­on im Buch “Die zer­bro­che­nen Spee­re” leb­ten die Rie­sen unter den Azte­ken, und einer ihrer Hel­den, Tzil­a­catz­in half bei einem feind­li­chen Über­nah­me­ver­such der anti­ken Stadt Tenoch­tit gegen die Spa­ni­er zu kämp­fen lan.
.
Tzil­a­catz­in schaff­te es, Tenoch­ti­tlan zu ver­tei­di­gen, indem er rie­si­ge Stei­ne auf die Erobe­rer warf, und sein Mut und sei­ne Stär­ke sieht man im Flo­ren­ti­ner Codex.
.
Wie wir sehen kön­nen, wer­den Rie­sen in der Anti­ke weit ver­brei­tet erwähnt, wobei eini­ge die­ser rie­si­gen Wesen als gött­lich ange­se­hen wur­den, eini­ge von ihnen wie Tzil­a­catz­in leb­ten in einer fer­nen Ver­gan­gen­heit unter Menschen.
.
Es gab damals Rie­sen [Nephi­lim] auf der Erde, und auch danach waren sie die Tita­nen, die frü­her existierten.
.
Fray Die­go Duran erzählt uns viel über azte­ki­sche Geschich­te und Kultur.
.
Sei­ne Schrif­ten bie­ten eini­ge der ältes­ten Tex­te über die anti­ken Azte­ken, sein Leben, Reli­gi­on, Bräu­che und Mythologie.
.
Duran hat viel von dem gelernt, was es über die anti­ken Azte­ken zu ler­nen gibt. Er hat­te also Zugang zu sehr alten  Mate­ria­li­en. Als es um Gigan­ten geht, schrieb Duran: “Es ist nicht zu leug­nen, dass es Rie­sen in die­sem Land gab. Das kann ich als Augen­zeu­ge sagen, denn ich habe hier Män­ner von mons­trö­ser Sta­tur getrof­fen.
.
Aus: Fray Die­go Duran, Die Azte­ken (New York: Ori­on Press, 1964), Sei­ten 5–6. Das Manu­skript blieb fast drei Jahr­hun­der­te in der Natio­nal­bi­blio­thek von Madrid. Dies ist der ers­te von drei Bän­den von dem, was 1867 unter dem Titel “Geschich­te von Neu­spa­ni­en” ver­öf­fent­licht wurde.

Bild­quel­le

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: Content is protected !!