Legen­den um ein altes Kreuz

kreuz

Das Cara­va­ca­kreuz, auch bekannt als Lore­na- und Bur­gund­kreuz, ist ein christ­li­ches Relikt spa­ni­scher Herkunft.
Nach der Tra­di­ti­on erschien es durch ein Wun­der am 3. Mai 1232 in der Stadt Cara­va­ca de la Cruz, Spa­ni­en. Es soll Frag­men­te aus dem Holz des Kreu­zes Chris­ti ent­hal­ten haben, und es wur­den ihm vie­le Wun­der zugeschrieben.

1934 ver­schwand das mit­tel­al­ter­li­che Kreuz auf mys­te­riö­se Wei­se und wur­de spä­ter durch eine Spen­de von Papst Pius XII zwei­er Frag­men­te des hei­li­gen Lei­nen wiederhergestellt.

Der Legen­de zufol­ge wur­de die Regi­on zum Zeit­punkt der christ­li­chen Auf­ero­be­rung der Ibe­ri­schen Halb­in­sel vom Sul­tan Zeyt-Abu-Zeyt regiert. In der Stadt Cara­cas gab es Gefan­ge­ne, einer von ihnen war der Pries­ter Gines Pérez Chi­ri­nos de Cuenca.

Abu Zeyt ent­schied sich, eine Mes­se zu erle­ben und befahl dem gefan­ge­nen Pries­ter, eine für ihn zu fei­ern. An dem mar­kier­ten Tag ver­sam­mel­te der Gou­ver­neur sei­ne gan­ze Fami­lie und das Gericht, um die Zere­mo­nie zu bezeu­gen. In letz­ter Minu­te erin­ner­te sich der Pfar­rer, dass er das Kreuz ver­ges­sen hat­te. Mit Angst und Scham, als er die Stra­fe für sein Schei­tern vor­her­sah, sah er aus dem Nichts, im Fens­ter über ihm, zwei Engel her­vor­kom­men, die ein Kreuz mit zwei Armen tru­gen, ganz aus Gold mit Steinen.

Der Sul­tan und alle anwe­sen­den Mus­li­me waren beein­druckt und kon­ver­tier­ten zum Katho­li­zis­mus. Es ist auch das Kreuz, das in der Kro­ne des Königs von Ungarn ver­wen­det wird, als Form der Aner­ken­nung des Königs St. Stephan.

Seit­dem wer­den dem Kreuz meh­re­re Wun­der zuge­schrie­ben, die von ande­ren Hei­li­gen der katho­li­schen Kir­che ange­passt wur­den. Sei­ne Andacht kam mit Mar­tim Afon­so de Sou­sa nach  Bra­si­li­en. Es wird ange­nom­men, dass die ers­ten Jesui­ten die­ses Kreuz in ihren Mis­sio­nen verbreiteten.

Das Wun­der wäre die Auf­nah­me atmo­sphä­ri­scher Ener­gie, denn dies war wirk­lich sei­ne Funk­ti­on in der vor­he­ri­gen Zivi­li­sa­ti­on. Es wur­de eine Legen­de geschaf­fen, um die Auf­merk­sam­keit von der Rea­li­tät abzulenken.

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