Leh­rer der Menschheit

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Die sume­ri­sche Lite­ra­tur gilt als eine der ältes­ten schrift­li­chen Tex­te der Mensch­heits­ge­schich­te. Es erzählt die Geschich­te der Anunna­ki-Göt­ter und der Mensch­heits­ge­schich­te von Anfang an. Sume­ri­sche Tex­te ent­hal­ten meh­re­re Bei­spie­le, die auf die Ver­bin­dung zwi­schen der mensch­li­chen Spe­zi­es und Außer­ir­di­schen hin­wei­sen. Es gibt Legen­den, die die anthro­po­mor­phen Göt­ter in ver­schie­de­nen alten Kul­tu­ren der Welt dis­ku­tie­ren, ein­schließ­lich der Legen­de von Oan­nes, einer Gott­heit, die aus dem Meer kam und den Sume­rern alles fort­ge­schrit­te­ne Wis­sen bei­brach­te, um eine Zivi­li­sa­ti­on zu gründen.

Geschich­ten von gött­li­chen Leh­rern wur­den von fast allen alten Kul­tu­ren über­lie­fert. Die Inkas spra­chen von einer mys­te­riö­sen Krea­tur namens Vira­co­cha. Die Per­ser beschrie­ben einen Gott namens Ahu­ra Maz­da, der das Wis­sen brach­te. Ähn­lich ist im alten Ägyp­ten Osi­ris für die gesam­te Ent­wick­lung verantwortlich.

Der Schöp­fer der Maya-Zivi­li­sa­ti­on wie­der­um soll­te der mys­te­riö­se Kukul­kan sein. In ande­ren Kul­tu­ren fin­den wir auch Berich­te über fas­zi­nie­ren­de Cha­rak­te­re wie Tang­a­roa, Bep Kororo­ti, Nam­mu usw. Alle die­se Krea­tu­ren zeich­ne­ten sich durch gro­ßes Wis­sen aus und kamen zu Men­schen aus ver­schie­de­nen Ebe­nen oder Dimen­sio­nen oder Welten.

Sind die Berich­te dar­über nur Mythen und Legen­den, oder haben Ali­ens tat­säch­lich schon vor lan­ger Zeit Kon­takt zu den ers­ten Men­schen auf­ge­nom­men und ihnen beim Auf­bau einer Zivi­li­sa­ti­on gehol­fen? Es lohnt sich, die­ses Pro­blem zu berück­sich­ti­gen, indem man die Legen­de der mys­te­riö­sen Oan­nes analysiert.

Die ers­ten hoch­ent­wi­ckel­ten Zivi­li­sa­tio­nen erschie­nen in Meso­po­ta­mi­en, des­sen Volk die Anunna­ki-Göt­ter ver­ehr­te. Die Men­schen die­ser Kul­tu­ren hat­ten ein sehr ent­wi­ckel­tes reli­giö­ses Glau­bens­sys­tem, in dem es vie­le gött­li­che Wesen gab.

Die berühm­tes­ten waren die Anunna­ki, eine Grup­pe unge­wöhn­li­cher Wesen, ange­führt von Enki und Enlil. Man sprach man jedoch auch von einer Grup­pe von sie­ben Leh­rern namens Apkal­lu, die den Men­schen Kul­tur und Zivi­li­sa­ti­on brach­ten. Jeder der sie­ben Wei­sen lehr­te die Men­schen und ver­mit­tel­te ihnen Wis­sen zu ver­schie­de­nen Themen.

Der ältes­te und wich­tigs­te Leh­rer war ein mys­te­riö­ses Wesen, das die Sume­rer und Baby­lo­ni­er Oan­nes oder Ada­pa oder Uan­na nannten.

Oan­nes hat­te, wie vom baby­lo­ni­schen Pries­ter Beros­sus beschrie­ben, die Form eines Fisches, aber mit dem Kopf eines Man­nes unter sei­nem Fisch­kopf und unter sei­nem Fisch­schwanz die Füße eines Man­nes. Beros­sus beschrieb die­se Enti­tät wie folgt: „Zu die­ser Zeit leb­ten in Baby­lon vie­le ver­schie­de­ne Stäm­me, sie leb­ten bar­ba­risch, wie Tie­re auf dem Feld. Seit einem Jahr tauch­te Oan­nes an der von den Gewäs­sern Eri­tre­as umspül­ten Küs­te an der Gren­ze zu Baby­lon auf. Er hat­te einen Fisch­kör­per, also war unter dem Fisch­kopf ein wei­te­rer Mensch, aus dem Fisch­schwanz wuch­sen men­schen­ähn­li­che Bei­ne. Sei­ne Spra­che war mensch­lich.“

Könn­te die Beschrei­bung von Oan­nes’ Aus­se­hen dar­auf hin­deu­ten, dass er mög­li­cher­wei­se etwas getra­gen hat, das einem Anzug ähnelt? Beros­sus sagt, dass die Krea­tur ihre Tage mit Men­schen ver­brach­te, nie etwas aß, son­dern den Men­schen die Fähig­kei­ten bei­brach­te, die zum Schrei­ben und Rech­nen und für alle Arten von Wis­sen not­wen­dig sind: wie man Städ­te baut, Tem­pel grün­det und Geset­ze erlässt. Es lehr­te die Men­schen, wie man Gren­zen bestimmt und Land teilt, auch wie man Samen pflanzt und dann sein Obst und Gemü­se ern­tet. Kurz gesagt, es lehr­te die Men­schen all die Din­ge, die einem sess­haf­ten und zivi­li­sier­ten Leben för­der­lich sind.

Es scheint, dass die Beschrei­bung von Oan­nes sich als sehr wich­tig her­aus­stellt, da es ähn­li­che Bei­spie­le von Wesen in ande­ren Kul­tu­ren gibt. In der Bibel ver­hielt sich der Erz­engel Rapha­el, der den Pro­phe­ten Tobi­as beglei­te­te, genau­so. Auf der ande­ren Sei­te der Welt lebt der Stamm der Kay­a­po-India­ner im Ama­zo­nas-Dschun­gel und erzählt Geschich­ten über eine Krea­tur namens Bep Kororoti.

Ihren Geschich­ten zufol­ge aß und trank der gött­li­che Leh­rer Bep Kororo­ti nichts und trug etwas, das einem Raum­an­zug eines Astro­nau­ten ähnelt. Die Kay­a­po-India­ner hat­ten nie Kon­takt mit den Sume­rern, aber die Beschrei­bung des mys­te­riö­sen Wei­sen ist bemer­kens­wert ähnlich.

Die Geschich­te von Oan­nes ist so kuri­os, dass sich sogar der berühm­te Astro­nom Carl Sagan für ihn inter­es­sier­te. In sei­nem 1966 ver­öf­fent­lich­ten Buch “Intel­li­gen­tes Leben im Uni­ver­sum” wür­dig­te er die Beschrei­bung von Oan­nes als Bei­spiel für einen mög­li­chen Kon­takt mit außer­ir­di­schen Wesen in der Antike.

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