Ope­ra­ti­on Highjump

operation highjump

High­jump war eine US-Mari­ne-Ope­ra­ti­on, orga­ni­siert von Kon­ter­ad­mi­ral Richard E. Byrd (1946–47). Offi­zi­ell soll­te sie zur Errich­tung einer For­schungs­ba­sis in der Ant­ark­tis die­nen. Solch eine Ope­ra­ti­on für eine Basis?

Nicht nur für eine ein­fa­che Basis, son­dern für auch die Grün­dung einer Frei­mau­rer­lo­ge, der Loge “777”. An die­ser Expe­di­ti­on war näm­lich eine gro­ße Zahl Frei­mau­rer betei­ligt, auch Richard Byrd war einer!

DIE “OFFI­ZI­EL­LE” VER­SI­ON NACH MAN­CHEN Theo­re­ti­kern ist, dass die­se Expe­di­ti­on “das Ende der Welt” fin­den soll­te, was ein rie­si­ger Eis­ring um die Erde wäre. Was der Name “High­jump” (Hoch­sprung) ja aussagt.

Ande­re gehen wei­ter und spre­chen von der Expe­di­ti­on, die  einen Tun­nel durch den Eis­ring ent­de­cken soll­te, um einen Weg zu ande­ren Wel­ten zu finden …

Laut einem TV-Inter­view von Byrd birgt die Ant­ark­tis enor­me Res­sour­cen. Aber statt sie aus­zu­beu­ten, gin­gen sie ein paar Mal zurück und dann nichts mehr …! ! Der Ant­ark­tis-Ver­trag wur­de unter­zeich­net, in dem die­ses Ter­rain für neu­tral erklärt wurde.

Wie auch immer, die­se Ope­ra­ti­on war rie­sig! Ins­ge­samt umfass­te die Ope­ra­ti­on 4.700 Mann, 13 Schif­fe und 33 Flug­zeu­ge. All das, um ein Basis­la­ger für For­schung auf­zu­bau­en, das man “Ant­ark­tis Litt­le Ame­ri­ca IV” nennt.

Laut dem US-Mari­ne­be­richt über die Ope­ra­ti­on waren HIGH­JUMPs Ziele:

  • Per­so­nal­aus­bil­dung und Test­aus­rüs­tung unter eisi­gen Bedingungen;
  • Kon­so­li­die­rung und Aus­wei­tung der Sou­ve­rä­ni­tät der Ver­ei­nig­ten Staa­ten über das größ­te prak­ti­ka­ble Gebiet des Ant­ark­tis-Kon­ti­nents (öffent­lich als Ziel schon vor Ende der Expe­di­ti­on abgelehnt);
  • Fest­stel­lung der Mög­lich­keit, Basen in der Ant­ark­tis zu errich­ten, zu pfle­gen und zu nut­zen und mög­li­che Basis­stand­or­te zu erforschen;
  • Ent­wick­lung von Tech­ni­ken für die Ein­rich­tung, War­tung und Nut­zung von Luft­stütz­punk­ten auf Eis mit beson­de­rem Augen­merk auf die spä­te­re Anwend­bar­keit sol­cher Tech­ni­ken für den Betrieb im Inne­ren Grön­lands, wo die Bedin­gun­gen ver­gleich­bar sind,
  • Ver­stär­kung der vor­han­de­nen Erkennt­nis­se über die Bedin­gun­gen der elek­tro­ma­gne­ti­schen, geo­lo­gi­schen, geo­gra­fi­schen, hydro­gra­fi­schen und meteo­ro­lo­gi­schen Aus­brei­tung in der Regi­on; zusätz­li­che Zie­le der Nanook-Expe­di­ti­on (ein klei­ne­res, gleich­wer­ti­ges Pro­jekt in Ostgrönland).

Richard Byrd war ein Frei­mau­rer: Auf­ge­wach­sen in der Federal Lodge Nr. 1, Washing­ton, DC, 1921; anschlie­ßend wur­de er der Kane Lodge No. 454, New York ange­schlos­sen. Er war auch Mit­glied des Natio­nal Sojour­ners Chap­ter Nr. 3 in Washing­ton. Byrd hat wäh­rend sei­ner Flü­ge Maurer­fah­nen auf bei­den Polen abge­wor­fen. 60 der 82 Mit­glie­der sei­ner Ant­ark­tis-Expe­di­ti­on von 1933–1935 waren Frei­mau­rer. Sie errich­te­ten 1935 die ers­te Ant­ark­tis-Loge Nr. 777 in Neuseeland.

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