Trans­for­ma­ti­on durch Sex?!

transformation

Hier ist die Fort­set­zung die­ses Bei­trags.

Im Matri­ar­chat miss­brauch­ten die Frau­en ihre Macht, im Patri­ar­chat die Män­ner. Ein Mensch mit Macht ist aber poten­zi­ell gefähr­lich, weil er sie miss­brau­chen könn­te. Die Urangst der Män­ner vor der Macht der Frau geht noch auf das Matri­ar­chat zurück, dies kehr­te sich im Patri­ar­chat ins Gegen­teil um. Dar­um star­ben im Patri­ar­chat mäch­ti­ge Frau­en, die Hexen. Die­se Angst sitzt auch noch tief in den Män­nern. Eine Frau mit Sexu­al­kraft und Macht macht dem Mann Angst, nimmt ihm ver­meint­lich sei­ne Männ­lich­keit. Die­se kran­ke Männ­lich­keit ist auf Herr­schen über die Frau aus­ge­rich­tet. Er hat Angst vor Kon­troll­ver­lust. Sie zu ver­wan­deln dürf­te also eher von Inter­es­se sein.

Die kran­ke Weib­lich­keit ist auf Kon­trol­le aus­ge­rich­tet, auch die Frau will los­las­sen und sich hin­ge­ben kön­nen ohne bemäch­tigt zu wer­den. Sie wirkt gleich­zei­tig anzie­hend und absto­ßend auf einen Mann, die­se ermäch­tig­te Frau. Für die Frau sieht es nach Unzu­läng­lich­keit oder Unver­bind­lich­keit aus. Sie fühlt sich nicht mehr sicher. Solan­ge bleibt er im Zwie­spalt, bis er bereit ist, sei­ne eige­nen Ver­let­zun­gen zu hei­len. Ein Mys­te­ri­um, was das Urweib­li­che auch ist, kann Fas­zi­na­ti­on aus­lö­sen und muss nicht län­ger Angst machen.

Die Ama­zo­nen waren Frau­en, die sich gegen den Miss­brauch wehr­ten. Auch die­ser Arche­typ, der Lilith gleich, steckt in vie­len Frau­en, die nun ihrer Kraft und Macht begeg­nen. Sie ver­tei­di­gen ihr Hei­lig­tum. Auch das gehört zum Pro­zess. Jede Eva, die unter­drückt und beherrscht wur­de und nun auf­wacht, wird zunächst die Kraft der Lilith auf dem Weg inte­grie­ren dürfen.

Wenn wir also in unse­re Macht und Kraft kom­men wol­len und sol­len, wer­den die­se The­men nur mit Lie­be gelöst wer­den kön­nen. Wie erlangt der Mann wie­der eine rei­ne Absicht und die Frau ihre Rein­heit zurück? Denn dadurch ent­steht Ver­trau­en. Wir haben nun also die Auf­ga­be ein gesun­des Gleich­ge­wicht in Eben­bür­tig­keit zu fin­den. Dazu müs­sen bei­de Geschlech­ter ihren Teil bei­tra­gen. Es hilft nicht zu reden, es wird nur über Füh­len gehen. Der Schmerz will gefühlt sein.

Die Gebär­mut­ter ist ein hei­li­ger Raum, der tief geach­tet wer­den will. Er will durch kei­ne unrei­ne Absicht beschmutzt wer­den. Vie­le bewuss­te Frau­en ver­zich­ten auf Sex, wenn sie kei­ne rei­ne Absicht spüren.

Vie­le Frau­en haben ihre eige­nen Bedürf­nis­se aus der Kind­heit nach Lie­be und Auf­merk­sam­keit durch Sexua­li­tät kom­pen­siert. Oft fehl­te ihnen Auf­merk­sam­keit vom Vater. Auch Män­nern wider­fuhr Man­gel an Zärt­lich­keit, womög­lich see­li­scher Miss­brauch durch die Mut­ter. So fin­den wir hier Süch­te bei bei­den Geschlech­tern. Auch das wird nicht mehr all­zu lan­ge mög­lich sein, wenn man sich selbst nicht wei­ter­hin sabo­tie­ren möch­te. Wer noch nicht ganz Robo­ter gewor­den ist oder sich betäubt, kann so ein­fach nicht weitermachen.

Die­se Trans­for­ma­ti­on geht tiefer

Ich beto­ne hier aus­drück­lich, dass es nicht um Begeh­ren geht. Denn “Begeh­ren” ist noch lan­ge nicht Aner­ken­nen und Ach­ten. Ein hei­li­ger Raum, eine Frau, die Weib­lich­keit aus­strahlt und leuch­tet, das wird sehr begehrt. Denn es gibt nichts Höhe­res als dies. Das ist der Arche­typ der Maria. Wenn sie jedoch erkennt, dass der Mann nicht tief wür­digt, bleibt es für sie läs­ti­ges Wer­ben. Sie will dann schon einen Jesus haben. Sie wird dann gern als wäh­le­risch ver­stan­den, was sie ja auch ist, womög­lich als hoch­mü­tig dar­ge­stellt. Mit Sicher­heit erlebt sie vie­le Angrif­fe von Män­nern, deren Ego noch  zu mäch­tig ist. Sie hat jedoch eher Wür­de und Mut und schätzt ihre Reinheit.

Auch sei­ne Wür­de als Mann ver­langt es von ihm, sich selbst von den Jahr­tau­sen­de alten Pro­gram­men und Kon­di­tio­nie­run­gen, von all dem Schmutz des Abwer­tens und Besit­zen-Wol­lens, zu befrei­en. Sein Ver­stand wird ihm dabei nicht die­nen. Erst nach die­sen Pro­zes­sen ist Augen­hö­he mög­lich. Natür­lich auch umge­kehrt: Denn inter­es­siert sich ein Mann, mit rei­ner Absicht nicht dafür ver­führt zu wer­den, zu nie­de­ren Ener­gien. Bis dahin wer­den wir uns gegen­sei­tig Unrein­hei­ten und Ver­let­zun­gen spie­geln und dar­an wachsen.

Die Sehn­sucht nach Part­ner­schaft ist groß, aber die Umsetz­bar­keit ist anspruchs­voll. Die Rei­ni­gungs­wel­le wird alle Ener­gien aus­wa­schen, die mani­pu­la­tiv waren. Ich möch­te die gesun­de Weib­lich­keit mit einem Lotus ver­glei­chen. Er ist in vol­ler Blü­te und weist jeden Schmutz von sich ab. Er bleibt unbe­rührt. So kann also nur eine eben­so rei­ne Ener­gie ihn ehren und damit auch sich. Die Ener­gie die dann erzeugt wird, wird hei­len: Die  Sexua­li­tät und uns. Wie alles, ist auch das ein Prozess.

Es geht nicht um Schnell und Bes­ser, son­dern dar­um, Mut zuzu­spre­chen. Wir schaf­fen das. Wie lan­ge es dau­ert, wer­den wir sehen.

Seid geseg­net🌿
© Alex­an­dra Hei­ke Munz

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