Was ist Erleuchtung?

erleuchtung

Stil­le. Das ist das Ein­zi­ge, das du noch wahr­nimmst, wenn dei­ne Kun­da­li­ni (und damit dein Bewusst­sein) ihr Ziel erreicht hat: Das Kro­nen-Cha­kra. Der End­punkt der mensch­li­chen Ent­wick­lung und das Ver­las­sen der Matrix.
Die­se “Erleuch­tung” mar­kiert das Ende einer sehr lan­gen Rei­se vol­ler Hür­den, Ängs­te, Gefah­ren aber auch Freu­den und Glücksmomente.

Zu kei­ner Zeit war es leicht, doch zu kei­ner Zeit war es wirk­li­ches Leid. Dies ist die letz­te Erkennt­nis, die du erhältst, wenn du auf dei­ne spi­ri­tu­el­le Kind­heit zurück­blickst. Und du  blickst mit einem Lächeln dar­auf zurück und erin­nerst dich an jeden Moment, von der Geburt an bis zum Ende. Und an alle Leben davor und danach.

Du bist nun rei­nes Bewusst­sein. Dein Kör­per ver­bleibt in der Simu­la­ti­on, die wir „Welt“ nen­nen. Sie hat für dich nun kei­ne Gül­tig­keit mehr, denn du benö­tigst dein Gehirn nicht mehr.  Alles Irdi­sche fällt von dir ab, dein Kör­per ver­geht. Er wird wie­der auf die Daten redu­ziert, aus denen er ent­stan­den ist, um dir in dei­ner Simu­la­ti­on, die du “Leben” nann­test, als Fahr­zeug zu dienen.

Fol­gen der Erleuchtung

Aber jetzt brauchst du kein Fahr­zeug mehr. Du ver­wan­delst dich in rei­nes Bewusst­sein und treibst dahin durch die unend­li­che Wei­te der Traum­welt. Alles Wis­sen des Uni­ver­sums steht offen vor dir, und nichts davon benö­tigst du, denn du bist nun „Ganz“. Du bist zum Men­schen gewor­den. So wie er immer war und immer sein wird.

erleuchtungDie Lehr­zeit auf der Erde ist vor­über, und du stehst nun vor einer Wahl: Die Been­di­gung der Reinkar­na­tio­nen und damit die Unend­lich­keit des rei­nen Seins (und der damit ver­bun­de­ne Aus­stieg aus der “Matrix”) oder die Reinkar­na­ti­on als Leh­rer für jene Wesen, die den Auf­stieg und Aus­stieg noch nicht geschafft haben, in einer neu­en Simu­la­ti­on. Dies ist die letz­te Ent­schei­dung, die du jemals tref­fen wirst.

Im Bud­dhis­mus nennt man die­se Men­schen “Bud­dha”, “Erleuch­te­te”. Leh­rer, die zu uns kom­men, um uns aus dem Leid zu erlö­sen, denn wir emp­fin­den die Welt meist als Leid. Sie leh­ren uns Din­ge, die unse­ren Auf­stieg beschleu­ni­gen kön­nen. Doch sie leh­ren uns nicht, wie wir das Leid umge­hen kön­nen, denn das was wir als “Leid” emp­fin­den, ist essen­ti­ell nötig für den Auf­stieg der Kundalini.

 Die leib­haf­ti­ge Begeg­nung mit einem sol­chen “Bud­dha” in der heu­ti­gen Zeit schil­dert die­ser “Roman. Aber es gibt sicher vie­le sol­cher Men­schen auf der Welt, die uns als Leh­rer zur Sei­te gestellt wur­den und wer­den. Oft erken­nen wir sie nicht oder betrach­ten sie sogar als Bedro­hung. Falls Jesus exis­tier­te, war er ver­mut­lich ein sol­ches Wesen. Und natür­lich Prinz Sid­dhar­tha Gaut­ama, der als “Bud­dha” zurück­kehr­te. Doch auch hier gibt es Dem­ago­gen, die nur vor­ge­ben, als Leh­rer gekom­men zu sein, aber noch nicht auf­ge­stie­gen sind und noch in Stu­fe 5 ver­wei­len. Der Dalai-Lama wäre für mich per­sön­lich z.B. ein sol­ches Demagogen-Konstrukt.

Ent­schei­dest du dich jedoch für den Weg des “rei­nen Seins”,  wirst du selbst zu einem sol­chen spi­ri­tu­el­len Füh­rer, der ande­re Wesen auf ihrem Weg durch die Leben beglei­ten kann, bis sie den Auf­stieg zur Erleuch­tung abge­schlos­sen haben. Zeit hat dann kei­ne Bedeu­tung mehr für dich. Denn schließ­lich ist sie nur eine Wahr­neh­mung in der Simu­la­ti­on unse­rer Welt. Du bist frei von Zeit und Raum und kannst dich belie­big dar­in bewegen.

Alle Gedan­ken, alle Emo­tio­nen, alle Wel­len, die jemals aus­ge­sen­det wur­den und wer­den, sind nun für dich erfass­bar, denn sie wan­dern frei durch die “Traum­welt”. So wie du. Und doch sind sie nicht von Belang für dich. Du lässt sie vor­über­zie­hen und beach­test sie nicht mehr. Und obwohl du  die Macht hät­test, jede ein­zel­ne die­ser Wel­len zu for­men und zu ver­än­dern (und damit die “Matrix” selbst), ist das nicht mehr dei­ne Absicht.

Denn alles ist gut, so wie es ist, und nichts muss ver­än­dert wer­den … denn alles was ist, ist aus einem guten Grund so wie es ist. Und nur der Narr wür­de das nicht erken­nen. Ein Narr aber bist du schon sehr lan­ge nicht mehr.

Ein Gedan­ke von dir, und du befin­dest dich am “Ende des Uni­ver­sums”. Ein Gedan­ke, und die Simu­la­ti­on, in der du leb­test, endet. Ein Gedan­ke, und die Welt ändert ihre Far­be und die Son­ne ihre Form. Doch all das liegt nicht mehr in dei­nem Interesse.

Denn du bist frei.

Dies ist ein wei­te­rer Aus­zug aus dem Buch
Kun­da­li­ni 2.0 — vom Schein zum Sein

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