Die Kir­che und die Geschichte

kirche

Die meis­ten his­to­ri­schen Manu­skrip­te in Euro­pa wur­den von Mön­chen erstellt. His­to­ri­kern zufol­ge hat­te die Kir­che fast ein Mono­pol auf die Her­stel­lung und Auf­be­wah­rung von Manu­skrip­ten in Euro­pa. Sie domi­nier­ten die­ses Gebiet.
Daher wur­den fast alle Manu­skrip­te, die wir heu­te haben, von der Kir­che ange­fer­tigt. Dies bedeu­tet, dass die Geschich­te, die heu­te in Euro­pa zu fin­den ist, nur von einer — “1” — Orga­ni­sa­ti­on geschrie­ben und geschaf­fen wur­de: Der Kir­che. Die meis­ten euro­päi­schen Uni­ver­si­tä­ten wur­den wäh­rend und nach der Renais­sance gegrün­det, wobei natür­lich die katho­li­sche Kir­che die ers­ten Uni­ver­si­tä­ten in Euro­pa schuf.

Bis 1750 hat­ten die Jesui­ten an vie­len Orten in Euro­pa und an wei­te­ren hun­dert auf der gan­zen Welt über 700 Hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten gegrün­det. Die Jesui­ten wur­den spä­ter vie­ler­orts unter­drückt und die­se Hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten von neu­en Meis­tern übernommen.

Die­se Hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten hat­ten vie­le Bücher, die von den Jesui­ten dort plat­ziert wur­den, und das von ihnen geschaf­fe­ne Lehr­sys­tem wur­de fort­ge­setzt. Die Meis­ter wech­sel­ten, aber die jesui­ti­schen Bücher blie­ben die­sel­ben. Das Sys­tem, das sie zurück­lie­ßen, wur­de nicht wirk­lich geän­dert. Die meis­ten die­ser Schu­len und Uni­ver­si­tä­ten in Euro­pa, Ame­ri­ka und auf der gan­zen Welt wur­den von Orga­ni­sa­tio­nen gegrün­det, die mit der Kir­che ver­bun­den waren. Die meis­ten von ihnen wur­den wäh­rend und nach der Renais­sance geschaffen.

Kir­che, Jesui­ten und Bildung

Was war das glo­ba­le Bil­dungs­sys­tem vor die­ser Zeit? Ver­ga­ßen die Men­schen auf der Welt vor die­ser Zeit ihr  Bil­dungs­sys­tem?  Es ist selt­sam, dass nur eine Grup­pe die Pro­duk­ti­on und Auf­be­wah­rung der meis­ten Manu­skrip­te in Euro­pa kon­trol­lier­te. Nur eine Grup­pe — die Kir­che. Ist das wirk­lich wahr?

Oder gab es vie­le Manu­skrip­te, die von vie­len ande­ren Men­schen geschrie­ben wur­den — die ver­brannt oder zer­stört oder ver­steckt wur­den? Vie­le Bücher wur­den wäh­rend der Renais­sance von Stu­den­ten oder Mön­chen in latei­ni­scher Spra­che geschrie­ben. Die For­scher fan­den es sehr selt­sam, dass die­se Mön­che und Stu­den­ten auf Latein schrie­ben, als Latein eine tote Spra­che war. Es bedeu­te­te, dass nie­mand außer ande­ren Stu­den­ten oder Mön­chen ihre Bücher lesen konn­te. Und Mön­che und Stu­den­ten wur­den vom sel­ben Meis­ter, der Kir­che und ihren Orga­ni­sa­tio­nen erzogen.

For­scher wie Ana­to­ly Fomen­ko haben gezeigt, dass die Geschich­te des alten Roms und des Latei­ni­schen ein Betrug war, aber die­se Geschich­te ist zu lang, um sie hier zu erwäh­nen. Es gab auch kei­ne Bewei­se dafür, dass Latein eine alte Spra­che war, aber auch das ist eine ande­re lan­ge Geschichte.

Wer waren die gebil­de­ten Leu­te wäh­rend und nach der Renais­sance? Sie waren Mön­che und Pries­ter wie die Jesui­ten und wur­den von reli­giö­sen Orga­ni­sa­tio­nen kon­trol­liert, die mit der Kir­che ver­bun­den waren. War­um schrie­ben sie in Latein, einer toten Sprache?

War­um in einer Spra­che schrei­ben, die nie­mand lesen kann?
Es bedeu­tet, dass sie die Bücher geschrie­ben haben und wis­sen, dass nie­mand sie lesen kann. Aber war­um Tau­sen­de von Büchern schrei­ben, in dem Wis­sen, dass nie­mand sie lesen kann?

Es macht kei­nen Sinn, es sei denn, es ist Teil eines Plans — eines Plans, der sich auf die zukünf­ti­gen Men­schen der Welt vor­be­rei­te­te. Zum Bei­spiel — Men­schen bau­en ein gro­ßes Haus für zukünf­ti­ge Kinder.

Die Kir­che ver­nich­te­te Wissen

Es war klar, dass sie die­se Manu­skrip­te für zukünf­ti­ge Genera­tio­nen zum Lesen vor­be­rei­te­ten. Mil­lio­nen von Büchern wur­den in Euro­pa wäh­rend und nach der Renais­sance von der Kir­che und ihren Ver­bün­de­ten ver­brannt. Die­se euro­päi­schen Bücher waren in ara­bi­scher Spra­che ver­fasst. Sie wuss­ten, dass sie Mil­lio­nen von Büchern in ara­bi­scher Spra­che ver­brannt hat­ten, und sie muss­ten sie erset­zen. Genau das taten sie.

Sie wuss­ten, dass die Men­schen nach Geschich­te suchen wer­den, und berei­te­ten daher vie­le Manu­skrip­te vor, um die zer­stör­ten zu erset­zen. Die Kir­che wuss­te, dass die Leu­te nach den his­to­ri­schen Büchern fra­gen werden.

Die Wahr­heit ist, dass die ursprüng­li­chen Bücher in Euro­pa von der Inqui­si­ti­on ver­brannt wur­den — und durch gefälsch­te his­to­ri­sche Manu­skrip­te ersetzt wur­den, die wäh­rend und nach der Renais­sance von der als Kir­che bekann­ten Orga­ni­sa­ti­on und ihren Ver­bün­de­ten erstellt wurden.

Sie schu­fen nicht nur die fal­sche Geschich­te, son­dern ver­dien­ten auch viel Geld, indem sie die­se Geschich­te wäh­rend und nach der Renais­sance ver­kauf­ten. Die Men­schen auf der Welt such­ten nach Geschich­te, und den Men­schen wur­den in den letz­ten Jahr­hun­der­ten Mil­lio­nen von Geschichts­bü­chern ver­kauft. Weil es um Geld ging, schrie­ben sie his­to­ri­sche Manu­skrip­te um und modi­fi­zier­ten sie im Lau­fe der Jahr­hun­der­te vie­le Male. Und es wur­den immer neue Ent­de­ckun­gen gemacht, um die Geschich­te zu aktua­li­sie­ren, abhän­gig von Din­gen wie der Marktnachfrage.

Des­halb muss­ten gefälsch­te Denk­mä­ler geschaf­fen und gebaut wer­den, um zu bewei­sen, was die­se gefälsch­ten Manu­skrip­te aus­sa­gen. Die ein­fa­chen Leu­te, die nach der Renais­sance began­nen, Geschichts­bü­cher zu kau­fen und zu lesen, woll­ten natür­lich wis­sen: Wo wer­den die­se Denk­mä­ler in den Büchern erwähnt?

Und dies führ­te zur betrü­ge­ri­schen Schaf­fung und Errich­tung vie­ler gefälsch­ter Denk­mä­ler auf der gan­zen Welt. Des­halb fan­den vie­le For­scher welt­weit Tau­sen­de gefälsch­ter his­to­ri­scher Denk­mä­ler und Relik­te. Gefälsch­te his­to­ri­sche Stät­ten wer­den regel­mä­ßig auf der gan­zen Welt entdeckt.

Vie­le his­to­ri­sche Muse­en oder Samm­lun­gen zei­gen nicht vie­le Manu­skrip­te und his­to­ri­sche Bücher, weil sie so vie­le Lügen ent­hal­ten. Vie­le sind nicht für die Öffent­lich­keit zugäng­lich, und wenn sie ver­öf­fent­licht wer­den, weiß nie­mand, ob sie geän­dert oder aktua­li­siert wur­den. Vie­le his­to­ri­sche Arte­fak­te und Relik­te ste­hen nicht zur Unter­su­chung zur Ver­fü­gung. Und wenn sie ver­füg­bar sind, weiß nie­mand, ob sie geän­dert wur­den, um die wah­re Geschich­te zu ver­ber­gen oder den Lügen in den Manu­skrip­ten zu entsprechen.

Die Geschich­te ist ein gro­ßer Witz. Oder wie es Vol­taire aus­drück­te: “Geschich­te ist die Lüge, auf die man sich geei­nigt hat.

Dies ist ein Aus­zug aus “Tar­tar — die Stadt” von David Ewing jr.

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