Ist das Kunst oder kann das weg?

kunst

Con­chi­ta Wurst, Geor­gij Maka­za­ria & die alt­ehr­wür­di­gen Wie­ner Sym­pho­ni­ker per­form­ten anläss­lich der Wie­ner Fest­wo­chen 2017 “Sum­mer Wine”.

Fra­ge mei­ner­seits: Wie bringt man es fer­tig, einen solch schö­nen Song der­art zu ver­hun­zen? Der Eine sieht aus wie Jesus, und der Ande­re trägt stolz das All­se­hen­de Auge zur Schau. Es ver­deckt das Stirncha­kra, die
Ver­bin­dung zur inkar­nier­ten See­le. Die­ses Cha­kra steht für Intui­ti­on, inne­re Füh­rung sowie gött­li­che Inspiration.

Aber damit nicht genug. Angeb­lich, weil die Büh­ne umde­ko­riert wer­den muss, erzählt Con­chi­ta lang und breit, wie ver­liebt er (sie, es, wie auch immer) in Geor­gij ist. Und dass er sich die Sah­ne­schnit­te anläss­lich der After­show­par­ty auf jeden Fall schnap­pen wird. Als sie den Ever­green “Sum­mer Wine”  dann zusam­men san­gen, hat­te ich den Ein­druck, als wür­den sie im nächs­ten Augen­blick über­ein­an­der her­fal­len oder sich zumin­dest lei­den­schaft­lich niederknutschen.

Ich bin ja der Auf­fas­sung, jeder, wie er mag. Aber wenn ich mir die Sym­bo­lik hin­ter dem Gan­zen anse­he, wird mir wirk­lich schlecht. Denn was bedeu­tet die­se Sto­ry denn Ande­res als dass Jesus in das Frei­mau­rer­sym­bol des All­se­hen­den Auges ver­liebt ist und sich noch in die­ser Nacht mit ihm ver­ei­ni­gen wird?

Kunst? Okay …

Sowas im öffent­lich-recht­li­chen Fern­se­hen zu zei­gen (das neben­bei von unse­ren Gebüh­ren­gel­dern zwangs­fi­nan­ziert wird), zeigt mir ein­mal mehr, wie ver­kom­men die heu­ti­ge Gesell­schaft ist. Denn es ist erst weni­ge Jahr­zehn­te her, dass einer mei­ner Freun­de vor Gericht gezerrt wur­de, weil er den Fron­leich­nams­zug gestört hat­te. Die­se “Stö­rung” wur­de aber nicht wie die hier geschil­der­te Show von Mil­lio­nen gesehen!

War­um muss man Reli­gio­nen denn über­haupt beschimp­fen und belei­di­gen? Was ist denn mit dem viel beschwo­re­ne Respekt, der unter erwach­se­nen Men­schen eigent­lich selbst­ver­ständ­lich müss­te? In die­sem Zusam­men­hang erin­ne­re ich auch an das fran­zö­si­sche Sati­re­ma­ga­zin Char­lie Heb­do, dass 2012 wegen sei­ner Moham­med Kari­ka­tu­ren in die Kri­tik kam. Wenig spä­ter erfolg­te ein Brand­an­schlag, der natür­lich auch nicht mora­lisch rich­tig war. Aber man hat­te ihn ja schließ­lich provoziert …

Mei­ner Ansicht nach ist die Show mit Con­chi­ta Wurst den­noch eine völ­lig ande­re Liga. Denn hier soll die Eine-Welt-Reli­gi­on der NWO im Bewusst­sein der Men­schen instal­liert wer­den. Für die macht sich beson­ders der Vati­kan stark. Denn eine sol­che Eine-Welt-Reli­gi­on muss ja schließ­lich unter die fach­ge­rech­te Füh­rung des Papstes.

Mer­ken die Men­schen über­haupt noch irgendwas?

Bild­quel­le

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