Sym­bo­le und ihre kurio­sen Urspünge

symbol

Es gibt eine Unzahl von Sym­bo­len, die wir täg­lich sehen und ver­wen­den, ohne ihren Sinn und Ursprung bewusst zu machen. Vom welt­wei­ten Sym­bol der Lie­be — dem Herz — erzähl­te ich dir bereits. Heu­te soll es wei­te­ren Sym­bo­len auf die Spur gehen.

Las­se mich mit den Krö­nungs­in­si­gni­en begin­nen. Jeder Herr­scher trägt bei sei­ner Krö­nung ein Zep­ter. Das ist ein Stab aus wert­vol­lem Metall, der meist mit Edel­stei­nen reich ver­ziert ist.

Nun ist das Stab- und Ring­sym­bol ein Sym­bol, das auf meso­po­ta­mi­schen Ste­len, Roll­sie­geln und Reli­efs zu sehen ist. Es wird von einem Gott oder einer Göt­tin gehal­ten und in den meis­ten Fäl­len einem König ange­bo­ten, der steht, oft ein Opfer dar­bringt oder auf ande­re Wei­se Respekt zeigt. Das Sym­bol stammt aus der Zeit Ur III bis zur neu­as­sy­ri­schen Zeit und wird all­ge­mein als eine Spu­le aus Mess­schnur und Maß­stab erklärt.

Ur III wird auch neu-sume­ri­sches Reich genannt und bezieht sich auf eine sume­ri­sche Herr­scher­dy­nas­tie des 22. bis 21. Jahr­hun­derts vor unse­rer Zeit­rech­nung. Die­se Sym­bo­lik ist also über 4.000 Jah­re alt!

Sie stammt aus dem Enū­ma Eliš — akka­disch -, dem baby­lo­ni­schen Schöp­fungs­my­thos. Aber ist das tat­säch­lich eine Spu­le aus Mess­schnur und Maß­stab … oder viel­leicht etwas völ­lig Anderes?

Oder neh­men wir die Sie­ges­göt­tin Vik­to­ria aus der römi­schen Mytho­lo­gie. Die Römer haben die­se Figur aus viel älte­ren Quel­len über­nom­men, die eben­falls bis ins alte Ur zurück rei­chen. Dort wur­de sie als Isch­tar oder Inan­na ver­ehrt. Ihr Sym­bol ist der Stern.

Bild­quel­le

 

 

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