Was ist die Matrix?

matrix

Die „Matrix“ ist die Simulation, in der dein Leben stattfindet. Und zwar sehr ähnlich der Welt des Filmes „die Matrix“. Aber mit einem Unterschied: Es ist UNSERE Welt, nicht die einer fremden Macht.
Das was du „Leben“ nennst, ist nur ein Spiel.

Ein Spiel, dessen Regeln wir alle selbst festgelegt haben. Ein Computerprogramm, dessen Variablen und Parameter wir selbst bestimmt haben, bevor wir in die Simulation eingetaucht sind. Das sind wir aber nur mit unserer so genannten „Seele“.

Ja, und während du vermutlich gemütlich in deinem Sessel „zu Hause“ sitzt und mit dem Zentralrechner (auf dem die Matrix läuft) verbunden bist, ist dein echtes Bewusstsein in dieser Simulation, um bestimmte Erfahrungen zu machen. So wie wir es heute mit unseren Computerspielen machen, nur noch weit weniger fortgeschritten.

In diesem Spiel legtest du zu Beginn deine Spielfigur fest und auch den Rahmen, was sie alles erleben kann (aber nicht muss). Nach dem „Log in“  verlässt dein Bewusstsein deinen Körper und gleitet in die Simulation. In der Regel beginnt deine Spielfigur als Fötus im Bauch deiner Mutter. Alles, was du danach erlebst, ist eine Simulation und nicht real. Denn dein  echter Körper verbleibt weiterhin in der echten Welt,  während dein Bewusstsein in der Simulation lebt.

Während in dieser Simulation Jahre vergehen, vergeht in der richtigen Welt nur wenig Zeit, vermutlich nur Minuten. Es ist nur ein Spiel, das wir nach festgelegten Regeln spielen. Regeln, die wir nicht ändern können, aber sehr wohl die Parameter.

Warum sind wir in dieser Simulation?

Weil wir gerne spielen. Auch in der Simulation selbst erschaffen wir uns gerne eigene Welten und spielen eine Spielfigur darin. Das liegt in unserer Natur.
Und welche „Spielfiguren“ stehen dir zur Verfügung?
Alle. Alle Figuren, die mit ihrer Umgebung interagieren können. Das kann ein Mensch sein, eine Ameise oder eine Blume oder was auch immer. Das entscheidest du, bevor du die Matrix betrittst. In dieser Simulation haben wir uns (vermutlich) alle für „Hominid“ entschieden und uns den Planeten Erde ausgesucht, weil er uns vermutlich interessant erschien.

Dabei sind nicht alle Menschen Spielfiguren. Denn tatsächlich gibt es in unserer Realität nur sehr, sehr wenige Spieler. Wie viele genau, ist mir unbekannt, aber es sind sicher nur einige hundert. Der Rest der Lebewesen sind „NPC“, Nicht-Spieler-Charaktere, die von der Simulation gesteuert werden. So wie bei den „Sims““ die Figuren, die du treffen kannst.

Du kannst dabei mit jedem dieser NPC interagieren,  wie immer du möchtest. Aber sie haben keinen eigenen Willen. Auch gibt es nur wenige NPC gleichzeitig. Zwar gibt es in dieser Simulation die Angabe „7 Milliarden Menschen“ und vielleicht 100 Billionen Lebewesen. Aber sind diese Programme niemals alle gleichzeitig aktiv. Sie werden nur dann aktiviert, wenn du dich in der Matrix bewegst und mit ihr interagierst.

Aber immer nur gerade so viele, wie benötigt werden. Die Matrix ist nämlich auf maximale Ressourcenschonung ausgelegt. Jeder Spieleprogrammierer kennt das sehr gut. Es ist immer nur der Teil der Welt aktiv, in der sich der Spieler gerade bewegt. Der ganze Rest des Universums existiert nicht und kommt erst dann in die Simulation, wenn du dein Bewusstsein darauf richtest.

Fährst du also nach Italien in den Urlaub, wird das Modul „Urlaub in Italien“ geladen, und du findst das Land, die NPCs und den Strand und das Meer. Fährst du wir wieder nach Hause, wird das Modul „zu Hause“ wieder aktiviert, und „Urlaub in Italien wird deaktiviert“. Die hat zum Beispiel  die Quantentheorie sehr schön beschrieben.

Wenn du nun den Kontakt zu anderen Wesen intensivierst, wird die Matrix dieser Figur einen Spieler zuweisen, sodass du intensive Kontakte immer mit Mitspielern hast, aber niemals mit NPC, die dafür nicht ausgelegt sind. Die NPC sind nur „Füllstoff“: Also die Menschen und Wesen, die an dir vorbei gehen und die du mal grüßt und mal nicht. Deren Interaktionsfähigkeit ist begrenzt.

Du aber hast jederzeit die Möglichkeit, dich mit anderen Spielern zu verbinden. Daraus werden dann deine Beziehungen (Chef/Arbeiter, Freunde, Partner, Ehepartner, Familie etc). Die Interaktionsmöglichkeiten sind hier sehr viel höher als mit einem NPC. Ein Beispiel: Wenn du allein auf einem großen Konzert bist, so bist du vermutlich der einzige Spieler, alle Anderen  sind NPC. Auch die Bands sind nur simulierte NPCs. Jeder Spieler hat zu jeder Zeit die Möglichkeit, NPCs in einem gewissen Rahmen umzuprogrammieren. Aus einem NPC kannst du einen Freund machen oder einen Feind. Das liegt ganz alleine bei dir.

Was können wir von der Matrix wissen?

Es gibt einen Haken bei diesem Spiel: Sobald du dich in die Simulation eingelogt hast, vergisst du sofort, dass es nur eine Spiel und nicht echt ist. Dir ist nicht mehr bewusst, dass du in Wahrheit „außerhalb“ existierst. Das muss so sein, damit du das Spiel vernünftig spielen kannst. Denn ansonsten könntest  du das Spiel ja zu deinen Gunsten verändern und damit andere Spieler beeinflussen, die das aber vielleicht gar nicht wollen. Deshalb hast du keine Ahnung von unseren Möglichkeiten.

Dennoch verändern wir die Matrix ständig. Und zwar durch unser Unterbewusstsein, unsere Gedanken und unsere Träume. Egal ob gut oder schlecht, sie manifestieren sich und steuern die Parameter unserer Simulation. Das merken wir gar nicht, denn wir haben ja keinen Vergleich zu „vorher“. Und dennoch hat es direkten Einfluss auf das, was wir wahrnehmen können.

Du bestimmst also selber, ob dein NPC-Nachbar ein Idiot oder ein guter Zaungast ist. Da dein  Unterbewusstsein die Verbindung zur zugrundeliegenden Matrix ist, funktioniert das alles völlig unbemerkt. Dein Bewusstsein ist dabei die Schnittstelle zur Simulation, denn es lässt dich das Spiel wahrnehmen. Wenn du dich im Spiel schlafen legst, wird dein Bewusstsein ausgeschaltet. Du verlässt das Spiel vorübergehend und kehrst  in die reale Welt zurück.

Wenn wir dann wieder einsteigst, wachst du im Spiel auf, und es ist „Morgen“. Dabei wird deine Spielfigur im Schlaf „bereinigt“, was du als Träume wahrnimmst

Können wir das Spiel oder gar die Matrix bewusst verändern?

Ja, absolut. Manche Spieler sind schon so erfahren, dass sie immer mehr Einfluss auf das Spielgeschehen haben und langsam beginnen, „aufzuwachen“. Sprich, sie erinnern sich unbewusst daran, dass sie in einer Simulation sind. Damit wird ihr unbewusster Einfluss auf die Spielparameter und somit ihre eigene Simulation immer stärker. Die „Welt“ beugt sich immer mehr ihrem „Willen“. Irgendwann wissen sie, dass sie in der Matrix sind und erkennen sie.

Das nennen wir gemeinhin das „Erwachen“ oder die „Erleuchtung“. In diesem Stadium hören wir auf Spieler zu sein und sind bereit für neue Aufgaben im Spiel. Wir bekommen die Chance andere Rollen einzunehmen:

Das „Orakel“

Ein Orakel ist eine erwachte Spielfigur, die sich der Matrix voll bewusst ist. Sie gestaltet diese jedoch nicht gezielt, sondern hilft anderen Spielern dabei, aufzuwachen. Das Orakel selbst nimmt dabei noch immer am Spiel teil, ist sich jedoch jederzeit bewusst, dass es die eigene Realität ändern kann, wenn es das will.

Der „Konstrukteur“

Konstrukteure sind erwachte Spieler, die fähig sind, ihre Umgebung bewusst und gezielt anzupassen. Dabei unterliegen sie jedoch noch immer den Regeln der Matrix, die besagt, dass sie diese nicht verändern dürfen, sondern nur ihre eigene Simulation.

Der „Architekt“

Architekten sind erwachte Spieler, die fähig sind, die Matrix selbst zu verändern. Sie sind soweit fortgeschritten, dass sie die zugrundeliegende Programmierung ändern können. Dies ist jedoch nicht im Sinne des „Schöpfers“, also des Programmierers der Matrix. Denn ein solches Vorgehen ändert ja auch die Parameter für ALLE, die in dieser Matrix spielen. Dies aber obliegt normalerweise nur den „Administratoren“. Spieler  dürfen es nicht, manche tun es aber dennoch.

Der „Agent“

Agenten sind Spieler, die sich dazu entschieden haben, anderen Spielern Steine in den Weg zu legen,  um sie vom „Erwachen“ abzuhalten. Das tun sie aus Eigennutz oder einfach, weil es ihnen „Spaß“ macht. Klassische „Matrixtrolle“. Diesen Agenten begegnest du immer wieder im „Leben“. Und es ist eine Herausforderung sie zu erkennen und als solche zu enttarnen.

Hast du sie enttarnt, gelten sie als „besiegt“ und können dein Spiel nicht mehr beeinflussen. Denn wie alle Spieler müssen sich auch Agenten an die Grundregeln der Matrix halten.

Der „Moderator“

Moderatoren sind Spieler, die sich dazu entschieden haben, das Spiel zu beenden, um sich um dessen „Hygiene“ zu kümmern. Sie suchen vor allem nach Architekten und halten diese auf. Zur Not beenden sie ihre Simulation und erteilen ihnen Spielverbot. Sie unterstützen dabei die Administratoren und machen Vorschläge zur Verbesserung der Matrix.

Der „Administrator“

Administratoren sind Wesen außerhalb der Matrix (also echte, nicht simulierte Wesen), die die Matrix am Laufen halten. Sie achten auf Programmierfehler und fahren Updates, die die Matrix erweitern/ändern. Wenn du als normaler Spieler alle Level des Spieles gemeistert hast, kannst du zum Administrator aufsteigen.

Der „Schöpfer“

Der Schöpfer ist der Programmierer und Erfinder der Matrix. In unserer Simulation wird er zumeist „Gott“ genannt. Er hat das Spiel erschaffen und gestartet.

Wie kannst du die Simulation ändern/anpassen?

Sobald du das Level „Konstrukteur“ erreicht hast, kannst du deine Umgebung ganz gezielt deinem Willen unterwerfen. Dies gilt für die Simulation selbst als auch für die NPCs. In diesem Level können deine Gedanken und Wünsche das manifestieren, was du möchtest. Dabei kannst du von einem „Orakel“ unterstützt werden. Viele, die noch nicht ganz das Level erreicht haben, werden von einem Orakel geführt, ohne, dass sie es merken und können damit dennoch ihre Umgebung ein wenig verändern.

Ein Konstrukteuer jedoch kann (ganz so wie Neo im -Film „ie Matrix“) seine Umgebung und alle NPC beliebig steuern und anpassen. Ab hier beginnt das Spiel richtig Spaß zu machen.

So, und nun das Fazit

Sobald du dir dessen bewusst bist, musst du auch wissen, dass alles, was du denkst und tust, direkte Folgen auf deine eigene Realität/Simulation hat. Ein NPC wird sich so verhalten, wie du es von ihm erwartest: Wenn du ihm mit negativen Gefühlen begegnest, wird er auch negativ reagieren. Wenn du ihm mit positiven Gefühlen begegne, wird er auch positiv reagieren.

Das bestimmst du als Spieler ganz allein. Natürlich hat jeder NPC seine Grundprogrammierung, die unterschiedlich auf deine Aktionen reagiert. Aber Negatives wird stets Negatives produzieren und Positives stets Positives.

„Agenten“ werden stets bemüht sein, das Negative in dir zu schüren, um dich zu behindern. Ein „Orakel“ hingegen wird dich stets fördern, das Positive zu sehen und zu manifestieren.

Daraus resultiert eine umfassende Tatsache: Wie gut oder schlecht deine Simulation (also dein „Leben“) verläuft, hängt einzig und alleine von dir und deinen Gedanken ab. Wenn es nicht so läuft, wie du es gerne hättest, solltest du dich umschauen, ob du „Agenten“ in deiner Umgebung hast. Entferne sie schleunigst aus deinem „Leben“!

Und ganz wichtig: Du solltest auf Spieler achten, die Orakel sein könnten. Und denke immer daran:

„Das, was du heute denkst, kann schon morgen „Realität“ sein!“

In diesem Sinne: Frohes Erwachen!

Dein Orakel Rana (c) Rana Wieland

Dies ist ein Gastbeitrag von Rana Nefatari, und hier mehr Hot Stuff von ihr:

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